Fußball und Frauenhandel

Fairplay beim gekauften Sex auf der einen Seite, Aufmerksamkeit erregen zum Thema Frauenhandel auf der anderen. Das ganze gepaart mit Fußball und Ebayaktionen. So sieht feinstes virales Marketing aus. Fußball auszunutzen, Ebayauktionen zu verwenden: Hier ist auch trojanisches Marketing im Spiel. Zum Glück geht es um eine gute Sache.

Amnesty International setzt für die Kampagne moderne Marketingmaßnahmen ein. Mehr Infos zum gefakten Frauenhandel auf Ebay gibt es direkt bei Amnesty Schweiz.

Wie erkenne ich, dass die gekaufte Frau, die Prostituierte gar nicht freiwillig mitmacht? Hier böten sich jetzt jede Menge makaberer Späße an. Ich verzichte anlässlich des ernsten Themas ausnahmsweise. Schaut euch die skurrilen Seiten selbst an: HIER und HIER.

Ich hoffe sehr, dass es die Freier auch erreicht und in Zukunft etwas über die Hintergründe der Prostitution nachgedacht wird.

Hiermit gebe ich an unseren Frauenbeauftragten CS2 weiter, dem bestimmt schon etwas übel wurde, nicht zuletzt durch das obige Bild (Homophobie lässt grüßen). Ach, Quatsch – es ist ja auch schrecklich. Meine Augen fühlen sich prostituiert.

Ok einen Kalauer zum Thema Fußball und Sex kann ich mir doch nicht verkneifen: „Wegen der EM gibt’s heute einen Freistoß“. Hahahahahaha… öh. ‚Tschuldigung.

Juni 25, 2008. Schlagwörter: , , , , , , , . Allet, Modernes Marketing, wichtig.

2 Kommentare

  1. creativesideburner2 replied:

    Ein ernstes und trauriges Thema. Aber gut das Amnesty, die Schweiz und auch CS1 es mal ansprechen. Leider (und wenig überraschend) wirken die verlinkten Seiten mit „Tips für den Freier“ recht hilflos. „Woran erkenne ich eine Zwangsprostituierte?“ lässt sich runterbrechen auf:
    1. Sie sagt es mir
    2. Sie sieht traurig oder ängstlich aus
    im 2. Fall kann das aber auch andere Gründe haben…
    Nicht so richtig hilfreich.
    Irgendwie bezweifle ich auch, dass jetzt viele Freier mit Info-Faltblatt in mehreren Sprachen, Wörterbuch und Handy mit gespeicherten Info-Hotlines zum Strassenstrich aufbrechen.
    Trotzdem ein netter Versuch ein gerne vermiedenes Thema einmal in die Öffentlichkeit zu bringen. (Erinnert sich noch wer an den Friedmann-Skandal? Jeder regte sich auf, dass die polemische Schmalzlocke kokst, der Sex mit mehreren Zwangsprostituierten juckte aber irgendwie keinen)

    Oh ja, zum Bild: Ich raffe weder, warum sich der eine Spieler den Pokal in die Buchse gestopft hat, noch was das mit Homophobie zu tun hat aber ich bin ja auch nur der Frauenbeauftragte.
    Und ich hoffe Deine Augen prostituieren sich freiwillig!

  2. creativesideburner1 replied:

    Meine Augen werden vom Gehirn gezwungen, Sachen anzuschauen, welche das Gehirn eigentlich gar nicht sehen will. Doofes System.

    Ich finde schön, dass Du auch so wie ich den Versuch der Aktionen ganz nett, aber irgendwie auch nicht optimal umgesetzt findest. Die Sache mit Friedmann war mir auch aufgefallen. Möchte dann noch Joschka Fischer und die Nutten aus’m Osten in die Diskussion einwerfen. Er hatte zwar nix persönlich mit denen, aber irgendwie war er dran beteiligt, dass nix gegen die Einwanderung von möglichen Zwangsprostis gemacht wurde. Wir sind gegen Zwangsprostis!!!eineinself

    In diesem Sinne Prost.

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