Hundefutter als Lösung der Hungersnot?

Ich hab da einen interessanten Artikel bei SPON ausgegraben:

Um die Hungersnot in Kenia zu lindern, hat eine neuseeländische Unternehmerin dem ostafrikanischen Land angeboten, 42 Tonnen Hundefutter zu liefern. Kenianische Politiker reagieren empört auf die Offerte.

Link gibt’s hier.

Ich verstehe beide Seiten. Vielleicht hätte man nicht erwähnen sollen, dass auch Hunde das Zeug kriegen. Die Familie der Neuseeländerin frisst das ja schließlich auch. Pikant.

Juli 6, 2008. Schlagwörter: , , . Allet, Spontanbloggen.

3 Kommentare

  1. creativesideburner2 replied:

    Man muss das nur richtig schmackhaft machen: Biiig, tender, juicy chunks, mmhh:

    In diesem fall kann ich die kenianer verstehen. Das wäre doch der absolute Gesichtsverlust darauf angewiesen zu sein seine Bevölkerung mit Hundekuchen zu ernähren.
    42 Tonnen Lebensmittel wäre sicher eine bessere Formulierung gewesen.
    Ein viel tragischerer Konflikt zwischen Kultur und satt werden herrscht allerdings in Somalia:
    http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=56831303&top=SPIEGEL

  2. creativesideburner1 replied:

    Finde ich schon sehr komisch, lieber zu verhungern oder zu ertrinken, bei dem Versuch das Land zu verlassen, anstatt Fisch zu essen.
    Katzenfutter anyone?

  3. Peter Tonn replied:

    Sorry, aber ich würde auch empört reagieren.
    Das klingt für mich schon fast wie eine Herabstufung einzelner Menschen zu Tieren!

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